Rückblick auf Nationalparktournee

Seit dem letzten Blogeintrag ist jetzt eine Woche vergangen. Während unserer Trips zu den verschiedenen Nationalparks bzw. unserem Aufenthalt in Las Vegas gab es Wichtigeres für uns als Internet & Bloggen.

Wir nutzen jetzt die Zeit am Flughafen in Las Vegas um noch einige Eindrücke im Blog zu verarbeiten.

Am Samstag (26.6.2010) standen wir früh auf, um den Sonnenaufgang im Monument Valley zu genießen. Gleich darauf machten wir eine 17 Meilen-Spritztour entlang einer Schotterpiste, um noch weitere Steinformationen zu entdecken. Die Fahrt war sehr holprig und wir waren froh, dass unser SUV für das Gelände (krasse Sand- und Schotterpisten) geeignet war.

Tag 16: Weiterfahrt nach Page

Gegen Mittag fuhren wir dann ca. drei Stunden nach Page zum Lake Powell. Der künstliche See (der zweitgrößte weltweit) entstand durch den Bau einer riesigen Staumauer am Glen Canyon. Gedacht als Wasservorrat für trockene Zeiten, bietet er vor allem Wassersport-Fans unbegrenzte Möglichkeiten. Unser erster Eindruck: Hier ist’s ja wie am Bodensee.
Am Hotel angekommen, ging es gleich zum Pool (das erste Mal nach über zwei Wochen). Erfrischung sieht jedoch anders aus. Die sonst so “Ice” und “Cold” liebenden Ami’s mögen es im Wasser doch gerne viel wärmer. Nebenan lief sogar noch der Hot Whirlpool bei 35 Grad Außentemperatur.

Nachdem wir uns am Nachmittag etwas relaxt haben, ging es weiter auf Entdeckungstour in die Stadt. Unser erstes Ziel war die Firma, die Touren zum Antilope Canyon organisiert. Bereits bei unserer Internetrecherche sahen wir sehr schöne Fotos vom Höhlen-Canyon, dessen roter Sandstein durch einzelne Lichtlöcher wunderschön ausgeleuchtet wird. Wir hatten Glück und konnten noch Plätze für die 1,5h-Tour für den Sonntag Mittag buchen. Die Touren durch die Höhlen kann man übrigens nur mit einem Navajo-Guide machen, da selbst weit entfernte Regenfälle die Höhlen überfluten können.
Anschließend fuhren wir zum Lake Powell. Der Zugang führt über den Glen Canyon Nationalpark. Unsere Jahreskarte gewährte uns ohne Probleme Eintritt. Nach ein paar Meilen erreichten schon die Marina, einen der Häfen, und das sehr weitläufige Lake Powell Ressort. Wir informierten uns dort noch über eine Bootsrundfahrt, die wir ebenfalls für Sonntag Nachmittag planten. Anschließend aßen wir noch eine Pizza am See. Es wurde dunkel. Beim Spaziergang am See erblickten wir den Vollmond. Wir haben ihn noch nie so groß und nah am Horizont gesehen wie am Lake Powell.

Tag 17: Antilope Canyon, Lake Powell, Glen Canyon

Der Sonntag war ein volles Programm angesagt. Vor unserer Antilope Canyon-Tour wollten wir uns das Horseshoe Band (der Colorado-River zieht eine Schlaufe, die wie ein Hufeisen aussieht), ein paar Meilen vor Page, anschauen. Da der Aussichtspunkt etwa 15 Minuten vom Parkplatz entfernt ist, war eine kurze Wanderung bei gefühlten 40 Grad im Schatten angesagt. Dummerweise gab’s keinen Schatten, sondern nur heißen Sand. Der Weg hat sich aber gelohnt, denn wir wurden mit einem tollen Ausblick belohnt. Ein schöner und einmaliger Hotspot – aber nix für Leute mir Höhenangst. Wo kann man schon ungesichert 100 Meter in die Tiefe blicken.

Die Tour zum Antilope Canyon begann mit dem Einstieg in einen Pritschenwagen im Thai Style und einer holprigen Fahrt durch sandige Pisten. Wie die rund 70 anderen Touristen wurden wir vor der Höhle in Gruppen aufgeteilt und wurden dann in die Höhlen geführt. Die Eindrücke der Farben und Lichter waren wirklich außergewöhnlich schön. Also absolut sehenswert! Leider wird man recht schnell durch die Höhle geführt, dass kaum Zeit zum Genießen blieb. Irgendwie logisch, da ja sehr viele Gruppen zur Rush-Hour (Mittags sei die beste Zeit) gleichzeitig durch die recht kleine Höhle geführt werden.
Am Nachmittag buchten wir dann noch eine recht entspannte Bootstour. Es war eine ganz schöne Abwechslung. Da die Amis für den Wasserspeicher am Lake Powell den Glen Canyon ja geflutet haben, ist das Schiff die beste Möglichkeit für eine Erkundungstour.

Tag 18: Bryce Canyon

Von Page sind wir dann weiter zum Bryce Canyon und dann in den Zion Nationalpark. Wir hatten jeweils eine Übernachtung, was für uns gut gepasst hat. So konnten wir die Fahrt nach Las Vegas in guten Etappen (2-3 Stunden pro Tag) aufteilen. Gegen Mittag fuhren wir immer los, am Nachmittag verschafften wir uns zuerst einen Überblick mit dem Hop-on-hop-off-Shuttle bei den verschiedenen Aussichtspunkten. Und am darauffolgenden Tag machten wir eine kleine Wanderung. Gerade richtig.

Tag 19: Bryce Canyon Wanderung

Eine Antwort zu Rückblick auf Nationalparktournee

  1. Yeah, schöne Bilder!

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