Verfasst von: mediartist | 12. Dezember 2008

Melaka – Fortsetzung

Stichwort: Museen. Das grundsätzliche Problem. Wir hatten weder die Zeit, noch großartig Lust auf das Durchlesen der Infotafeln, sondern wollten ja noch einige weitere Sehenswürdigkeiten sehen. Auf der anderen Seite brauchte der Anton aus Malaka – unser Rikschafahrer – ja auch eine Pause, um wieder zu Kräften zu kommen.

Also weiter gings… und zwar dorthin, wo wir am Montag vor verschlossenen Türen standen. Wir schauten in ein weißes, recht nobles Gebäude, in dem die Unabhängigkeit Malaysiens von den Engländern ausgerufen wurde. Die Erklärung wurde übrigens an einem 31. August 1957 unterzeichnet. Seit dem ist in Malaysien Staatsfeiertag und ich hätte als Malaysier an meinem Geburtstag frei ;-)

So wurde das Gebäude zum Museum. Der Eintritt ist kostenlos. Die Museumspädagogen waren wohl auf Urlaub. Jedenfalls war bei einer Museumsinstallation der Beamer nicht angeschlossen oder bei einer anderen Audiostation passierte beim „Druck auf die Taste“ genau gar nichts. Also haben wir die schönen Multimedia-Geschichten leider nicht erleben dürfen. Dafür gab es großes Puppentheater. Ein Foto von den Menschen, die damals den Vertrag unterzeichneten, wurden 1:1 in Plastilin nachgebildet. Etwas größer – im Stil von Madame Tussaud – wurde im Sultanpalast gewerkelt. Die Wachsfiguren vermittelten, wie denn so der Hofstaat eines Sultans ausgesehen haben soll und was sie für Klamotten getragen haben. Sabrina erinnerte sich sogleich an alte Sinbad-Filme. Wir besuchten auch den sehr schönen Garten und die berühmte A’famosa (eine Ruine von einem zerstörten Fort) gab es auch noch zu sehen.

Dann sahen wir auf die Uhr und sahen, dass wir uns langsam auf den Weg machen mussten. Sabrina hat dann noch ein wenig mit Anton geflirtet und er hat uns dann sogar bis zum Hotel gefahren, wo unser Gepäck auf uns warete. Von dort nahmen wir dann ein Taxi zum Busbahnhof von Melaka.

Die zweistündige Busfahrt nach KL verlief wirklich schnell. Vielleicht liegts auch daran, dass wir die Zeit mit dem Schreiben von Texten wie diesen gut nutzen kann. War gara keine schlechte Idee, meinen kleinen Laptop mitzunehmen.


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien